Tischharfen

Bei den Tischharfen handelt es sich – wie auch bei den Akkordzithern – vom Prinzip her um flache Kästen, die mit frei schwingenden Saiten bespannt sind, die mit den Fingern gezupft werden. Damit gehören sie alle zur Familie der Zithern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zithern bieten sie die Möglichkeit, dass man spezielle Unterlegnoten unter die Saiten schieben kann . Diese erlauben auch dem musikalischen Laien, ohne Vorkenntnisse sofort auf dem Instrument zu musizieren.

Die Tischharfen verschiedener Hersteller unterscheiden sich z. Teil hinsichtlich

  • ihrer Saitenzahl: Weitgehend durchgesetzt hat sich die Anzahl von 25 Saiten. Es gibt aber auch Instrumente mit 18, 21 oder 37 Saiten
  • der verwendeten Hölzer: Klangdecke aus massivem Tonholz oder aus hochwertigem Furnier
  • daraus resultierend des Klanges: verschiedene Materialien sorgen für einen leicht unterschiedlichen Klang
  • des Saitenabstandes: fast alle Instrumente haben einen Saitenabstand von 11,5 mm, lediglich die speziell für Menschen mit Behinderung konzipierten Tischharfen haben einen größeren Saitenabstand
  • der Saiten: blanke Stahlsaiten und /oder umsponnene Saiten
  • ihrer Form: eckig oder geschwungen
  • der erhältlichen Dekore / Ornamente

Zauberharfe:

25 Saiten,  eckige Form,  Decke aus Birken-Maserfurnier, teils umsponnene / teils blanke Saiten

auch mit 21 Saiten und als Bassharfe mit tieferen Tönen erhältlich

 


Große Tischharfe, Bauer:

25 Saiten, stark geschwungene Form, Decke aus massiver Fichte, teils umsponnene / teils blanke Saiten

 


Veeh-Harfe (Standard):

25 Saiten,  geschwungene Form,  Decke aus Massivholz (Fichte), blanke Stahlsaiten,  Extras wie verschiedene Lackierungen, Rosetten, Vergoldungen, Ebenholzstege etc. erhältlich

auch mit 18 oder 37 Saiten und – für Menschen mit Behinderungen – mit größerem Saitenabstand erhältlich

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